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Press Release 2008/09 - German

Zwischenfall Mit Radioaktivem Material Im IAEA Labor - Keine Freisetzung Von Radioaktivität An Die Umwelt


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3 August 2008 | Druckaufbau in einem kleinen, versiegelten Probengefäss in einem Aufbewahrungs-Safe resultierte heute Morgen gegen 2.30 Uhr in einer Plutonium-Kontamination eines Lagerraums des IAEA Safeguards Analytical Laboratory in Seibersdorf.

Alle Anzeichen sprechen dafür, dass es zu keiner Freisetzung von Radioaktivität an die Umwelt gekommen ist. Zusätzliche Messungen in der Umgebung des Labors werden durchgeführt werden. Zum Zeitpunkt des Zwischenfalls befanden sich keine Personen im Labor.

Das Überwachungssystem des Labors detektierte die Plutonium-Kontamination in jenem Lagerraum, in welchem der Safe untergebracht ist, sowie in zwei weiteren Räumen – diese Messungen wurden durch ein IAEA Expertenteam bestätigt.

Das Labor ist mehrfach mit Sicherheitseinrichtungen ausgerüstet, darunter ein Luftfilter-System, welches eine etwaige Freisetzung von Radioaktivität an die Umwelt verhindert.

Bis zum Abschluss der Dekontaminationsarbeiten in den betroffenen Räumen bleibt der Zutritt zu diesen eingeschränkt.

Eine komplette Nachforschung des Zwischenfalls wird [in den nächsten Tagen] durchgeführt werden – Die zuständigen österreichischen Behörden wurden seitens der IAEA informiert.

Die IAEA Laboratorien in Seibersdorf befinden sich auf dem Gelände der Austrian Research Centers Seibersdorf (ARC), etwa 35 km südöstlich von Wien. Das Labor untersucht routinemässig geringe Mengen an nuklearem Material (Uran und Plutonium) als Bestandteil der Safeguards Verifizierungsprozesse.

Andere Quellen:
» Safeguards Analytical Laboratory

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